Gefrierschränke: Was gilt es beim Kauf zu beachten?

Gefrierschrank_95Seit Beginn der Industrialisierung gibt es bereits Gefrierschränke. Zunächst waren sie für den Transport von Lebensmittel über weitere Strecken hinweg geeignet. So konnten sowohl Argentinien als auch Australien ihre Lebensmittel erst seit dieser Erfindung frisch beziehungsweise gefroren transportieren. Besonders wichtig ist dies für Fleischprodukte.

In dem privaten Bereich ist der Gefrierschrank nicht mehr wegzudenken. Sei es für Speisen, die nach einer Mahlzeit in großen Mengen übrig bleiben oder aber für Singles, die gern mehr zubereiten und zusätzliche Portionen einfrieren.

Individuelle Anforderungen an den Gefrierschrank

Beim Kauf sollte man also nicht nur auf die Klassiker wie etwa den Energieverbrauch achten, sondern auch auf die individuellen Bedürfnisse, Haushaltsgröße und räumliche Gegebenheiten. So ist für eine Gefriertruhe von der Anschaffung her um einiges günstiger als ein einzelner Gefrierschrank, kann allerdings nicht überall aufgestellt werden und bietet auch nur begrenzt die Möglichkeit Speisen in unterschiedlichen Stufen zu kühlen.

In Expertentests haben meistens die Gefrierschränke von Bomann und Siemens mit besten Testnoten abgeschnitten, wie man hier findet.

Allein der erste Punkt ist in Wohnungen zumeist eher schwierig zu realisieren. Zwar gibt es die Möglichkeit die Gefriertruhe in den Keller zu stellen, doch ist dieser in vielen Haushalten schon mit allerlei Dingen gefüllt, die man nur sporadisch benötigt oder in der Wohnung zu viel Platz wegnehmen.

Das Tiefkühlen in unterschiedlichen Temperaturen macht Sinn, wenn man Speisen nur über eine begrenzte Zeit tiefkühlen möchte. So eignen sich Fächer, die lediglich auf -6° C herunterkühlen für das Aufbewahren von Speisen bis zu drei Tagen. Bei -12° C ist es zumindest schon einen Monat, bis -18° C sind es 3 Monate und bei weniger als -18° C können die Lebensmittel bereits ein Jahr aufbewahrt werden.

Gefrierschrank_92Der kleine aber feine Unterschied

Verschiedene Gefrierschränke im Test zeigten, dass sich die Beachtung der Größe und damit auch des Energieverbrauchs lohnt. Ein großer Gefrierschrank, der zwar wahrscheinlich günstig in der Anschaffung ist, dafür jedoch mit einem hohen Energieverbrauch daher kommt, wird im Laufe der Jahre teurer werden, als ein zunächst kostenintensives Produkt, das mit vergleichsweise wenig Energie auskommt. So sollte man darauf achten, ein Gerät zu kaufen, das mit A+++ als Bestnote den Haushalt unterstützt.

Die Auskunft den Energieverbrauch betreffend wurde EU weit 2011 eingeführt und ist Pflicht für jeden Hersteller. Die Skalierung ist einheitlich und wurde auf A+++ erweitert. Das bedeutet, dass ein Gerät, das mit A+++ gekennzeichnet ist etwa 60 % weniger Energie verbraucht als eines in vergleichbarer Größe mit der Kennzeichnung A.